Über uns

 
Die Verwirklichung eines Traumes
 
Vor ca. 8 Jahren, während eines Fahrradurlaubes, haben wir uns in diese Insel verliebt …
Johannes und ich haben diesen Hof am 22.12.2010 gekauft mit 6,5 ha Land – und damit hat sich ein viele, viele Jahre alter Traum realisiert: wenn die Kinder groß sind, mehr in der Natur zu leben. Ökologie mit Selbstversorgung zu leben, wo man die Stille hören kann und die Bienen es gut haben.
Dafür scheint es hier, am Vitsø Vogelschutzgebiet, ideal und wir sind jeden Tag wieder neu dankbar und bezaubert, hier leben zu können. Ich habe schon seit August 2009 auf der Insel »zur Probe« gewohnt, konnte hier in der Sprachschule dänisch lernen und über Praktika dann auch für 1 Jahr Arbeit im Kindergarten als Förderpädagogin finden. Johannes ist »Reisender« zwischen Hoisdorf und Søby und sichert so die ökonomische Basis, die auf der Insel (noch?) nicht möglich ist.
 
Der Hof war glücklicherweise schon vorher von Randi und Jørgen 17 Jahre lang ökologisch bearbeitet worden – nur (aufgrund von Krankheit) damals verwilderter als heute.
Wir haben auf dem Land ökologische Graskleesaat, - Bienenweide wo möglich ausgesät, um Flächen für ursprünglich heimische Wildpflanzen Kräuter zu renaturieren. Letztes Jahr kam die Renaturierung von 2 Teichen hinzu, so ist auch mit dem kleinen Wäldchen (Dank sei Randi und Jørgen für Ihre umsichtige Anpflanzung!), ein Refugium für Frösche, Rehe, Hasen und seit neuestem Fischreihern entstanden.
 
Über 3 Jahre haben wir das Haus/Anwesen baubiologisch renoviert: Lehmputz/Kalkwände, den Fußboden tief ausgegraben und isoliert. Eine Weidenkläranlage angelegt (das Haus hatte keine Kanalisation), 600 m Erdwärmeschlangen gelegt, 2 wunderbare Holzöfen eingebaut (Johannes hat glücklicherweise u.a. eine kraftvolle Hand für Feuerholz!), Wasseranschluss bekommen. Teilweise neues Pfannendach, da die alten Eternit/Asbestplatten weg mussten und das Reetdach decken zu kostenaufwendig gewesen wäre. Wo möglich haben wir das Reetdach repariert, gerade auch nochmal nach den beiden heftigen Stürmen im letzten Winter.
 
Im Mai 2011 war es soweit, das wir in 2 Räume einschliesslich Küche & Bad (mit Meerblick!) einziehen konnten! Juchhu! Schlafzimmer mit Sonnenuntergangshimmel!
Da es unser Ziel war mit Yoga und Vermietung unsern Lebensunterhalt verdienen zu können, ging es mit Hochdruck weiter zum Ausbau des Yogastudios auf dem alten Heuboden (fantastische Aussicht über Vitsö und Meer!), dass am 4.September 2011 eingeweiht werden konnte. Zu dem Zeitpunkt konnten wir auch unsere Erdwärmeheizungsanlage endlich einbauen, sodass für den Winter gesorgt war.
 
Im April 2012 konnten wir das 1. Mal, direkt nach Fertigstellung, unsere ebenerdige Ferienwohnung vermieten, die teilweise in den alten Stall mit eingebaut wurde. Danach haben wir das Gästezimmer renoviert – wieder mit Kraftakt des Fußbodenaushebens, wo wir teilweise auf zentnerschwere Findlinge stießen … nun ja , es gibt sicherlich noch einige Geschichten über die Ausbauabenteuer zu erzählen, die ich jetzt hier nicht im Detail aufführe. Für diese Fertigstellung haben wir keine exakte Erinnerung, außer dass wir danach sehr froh und auch sehr müde waren.
Viel, viel durfte ich auch über das Kalken der Fassaden lernen, was leider an der Wetterseite immer wieder zur Baustelle wird (altes Haus: ein Lebensstil, eine Leidenschaft, Hobby und Gelassenheitsübung …)
Parallel ging ja auch das Gestalten des Garten von statten, Entfernung geschätzter Kilometer Brennesselwurzeln und andere üppige Wildpflanzen gaben Muskeln & Raum für kreatives Bepflanzen – wunderschön heute mit vielen Duftrosen, Kräutern und herzbeglückend Buntem.
Aufgrund der guten Vermietungssituation und wundervollen Aussicht haben wir dann mit dem Ausbau der Heubodens im Januar 2013 weitergemacht, sodass wir Ende März 2013 schon unser wundervolles »Schwalbennest« = Fewo für 2, einweihen konnten.
 
Jetzt im Sommer 2014 kann man auch auf einen prachtvollen Gemüsegarten schauen, in dem Johannes alles erdenklich Leckere anbaut, sodass wir auch Gäste mit Salat, Petersilie, Erd, -Him- & Johannisbeeren versorgen können.
Das Paradies wurde komplett auch mit unserem Wanderweg zum Vitsö, den vielen Obstbäumen und Riesentrampolin zum in den Himmel hopsen … Und: den Bienen geht es gut hier: wir müssen keinen Zucker mehr zu füttern und es entstehen bienenfleißige Naturschulprojekte …

mögen alle Wesen glücklich sein

Namaste

Dorit & Johannes
 

Sidst opdateret Onsdag   01. Marts 2017

 
Dorit Lassen & Johannes Hets
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